-Sinnesrausch-

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-Mit rosaroter Brille und rabenschwarzem Humor durchs Leben-

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Menschen

Ein ganz besonderer Stern

Liebste Stern,

ich habe mich sofort sehr komisch gefühlt, als ich heute deinen Blog besuchen wollte und stattdessen nur zur Startseite geleitet wurde. Ich habe mir gleich gedacht, dass etwas passiert sein muss.

Ich finde es sehr schade, dass du nicht mehr schreibst, auch nicht auf einem neuen Blog, und ich denke, es wird dir fehlen, zu schreiben.
Es ist sehr schade, denn es hat mich immer gefreut, deinen Blog zu lesen!

Ich wünsche dir alles Gute für deine Zukunft, dass du mit ihr glücklich wirst, wenn das jetzt noch möglich ist und du es noch möchtest. Es ist wirklich schade, dass sie so ablehnend reagiert hat. Mein Freund liest meinen Blog auch, und auch wenn ihm manches nicht gefällt, so ist es doch letztendlich ein Tagebuch, in dem man seine Wünsche, Träume, Hoffnungen und oft auch Wut, Trauer und Hass abladen kann, auch wenn es nur vorüber gehende Stimmungen sind. All das wirst du jetzt nicht mehr haben und ich denke, es wird dir sehr bald fehlen.

Ich denke an dich, wenn ich schreibe.
Ich hab dich in der ganzen Zeit in mein Herz geschlossen, du warst meine treueste Blogleserin. Und jetzt bist du plötzlich weg.

Alles Gute dir! <3
Tina

Anna am 18.7.08 23:08


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Typisch Mann, typisch meine bessere (?) Hälfte...

Ist für 14 Tage weg (2. Praktikum auf dem Schiff) und vergisst das Ladegerät für sein Handy. Keine SMS, kein Telefonat.

Ich könnte mich ja jetzt aufregen und sauer sein und rumzicken... ich hätte da ein verdammtes Recht drauf und ich bin sowieso so leicht zu reizen und wenn mir irgendwas nicht passt... ABER fakt ist: ES BRINGT NICHTS!

Ich weiß, wie er ist und daran wird sich auch nichts ändern, wenn ich einen meiner Anfälle hab und ausraste. Er wird sich deswegen nicht ändern. Wahrscheinlich kann er nicht mal was dafür, aber es ärgert mich halt.

Anna am 4.7.08 23:41


Beste Freundin

obwohl du hier nicht mitliest:

Ich lieb dich voll,
mein Sweetie!!

Du bist die beste Freundin
auf der ganzen Welt.

Ich will immer für dich da sein,
wenn du traurig bist
oder es dir schlecht geht.

Ich möchte Zeit mit dir verbringen,
mit dir lachen
und Spaß haben.

Das Wochenende mit dir zusammen
war so cool.

Und du kannst gut küssen!

Anna am 26.5.08 12:35


Ende und Anfang?

Mein Vater ist ausgezogen. Ich fühlte mich mies, als ich ihm heute tschüss und gute Nacht sagen musste. Ich fühlte mich mies, als ich hier zuhause in die Garage ging, um etwas zu trinken zu holen und seinen Chevrolet El Camino dort stehen sah. Ich habe mich hinein gesetzt, hinter das Steuer. Gefühl von Nähe. Dieser Wagen ist seiner.
Ich habe mich mies gefühlt bei der Frage, wer in nächster Zeit die Mega-Spinnen entfernt, die sich manchmal in unser Haus verirren. Und wer Gläser aufmacht, die wir nicht aufkriegen?

Ich vermisse ihn jetzt schon.

Anna am 24.4.08 20:01


Kreise

Wirft man einen Stein ins Wasser, zieht er immer größere Kreise, bis diese schließlich ans Ufer stoßen. Mein Vater hat auch einen Stein ins Wasser geworfen, als er sich von meiner Mutter trennte. Und allmählich berühren die Kreise das Ufer.

Wir verheimlichen niemandem etwas. Die ersten, die davon wussten, waren unsere Nachbarn, dann meine Tante und mein Onkel, mein Cousin und meine Cousine. Dann hat meine Mutter es meiner Oma gesagt, aber ihre Reaktion war nicht sehr angemessen. Sie hat ihrer Tochter erstmal Vorwürfe gemacht. Fand ich nicht richtig.

Meinen zwei Freundinnen hab ich es erzählt. Gestern habe ich eine Cousine von meiner Mutter getroffen, die eine sehr gute Bekannte von uns ist. Sie war bei uns und hat mit mir drüber gesprochen.

Und heute waren wir bei dem Onkel meiner Mutter. Er und seine Frau haben natürlich auch gemerkt, dass etwas nicht stimmt und nachgefragt. Es war gut, wie sie reagiert haben.

Schön, dass man eigentlich von allen Seiten Unterstützung bekommt. Das macht die Sache ein bisschen erträglicher. Aber es tut weh. Und heute Abend nach der Arbeit trifft sich mein Vater mit dieser Frau, dieser blöden Kuh... ach, ich finde einfach keine Worte um meinen Hass und meine Wut auf diese Frau auszudrücken.

Es tut einfach weh.

Anna am 23.4.08 13:31


Er trifft sich mit dieser Frau. Was soll ich dazu sagen?
bella-angel am 21.4.08 23:10


Die Mutter und der Vater

Sie hatte sich immer gefragt, warum ihre Eltern so unterschiedlich waren. Bei anderen Eltern hatte sie es gesehen, je länger sie verheiratet waren, desto ähnlicher wurden sie sich, hörten die selbe Musik, mochten die selben Hobbies.
Aber ihre Eltern blieben immer einzelne Individuen. Ihr Vater ein großer, starker Mann, der die Emotionen von anderen Menschen nicht wahrnahm, ihre Mutter eine kleine, dünne Frau, die nicht über die Emotionen von anderen Menschen reden konnte. Nicht mal über ihre eigenen Emotionen.

Und nun war alles anders. Der Krieg hatte sie beide verändert. Der Krieg in ihrem Haus, in ihren eigenen Inneren. Es war, als würden sie plötzlich am Stock laufen, wie kleine Greise. Als seien aus den Eltern plötzlich Großeltern geworden, ohne dass sie ein Kind bekommen hätte. Man brauchte keine Enkelkinder, um Großeltern zu sein. Sie waren einfach besiegt, besiegt durch den jeweils anderen.

(Das ist alles irgendwie Unsinn. Versucht nicht, es zu interpretieren. Ich weiß selbst nicht mal, wieviel oder wenig Wahrheit drinsteckt. Ich bin verwirrt.)

bella-angel am 17.4.08 15:30


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