-Sinnesrausch-

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-Mit rosaroter Brille und rabenschwarzem Humor durchs Leben-

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Gelesen

Wolken

Wolken, leise Schiffer, fahren
Über mir und rühren mich
Mit den zarten, wunderbaren
Farbenschleiern wunderlich.

Aus der blauen Luft entquollen,
Eine farbig schöne Welt,
Die mich mit geheimnisvollen
Reizen oft gefangen hält.

Leichte, lichte, klare Schäume,
Alles Irdischen befreit,
Ob ihr schöne Heimwehträume
Der befleckten Erde seid?


Hermann Hesse

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 Aww, ich liebe dieses Gedicht. Es ist so leise und süß.
Lange nichts mehr von mir hören lassen. Es passiert auch einfach zu viel und doch eigentlich nichts von Belang. Mister Unright und ich sind glücklich miteinander. Wir schreiben uns süße Sachen über --- und wenn wir zusammen sind, küssen, kuscheln und schmusen wir die ganze Zeit.
(Ok, mal abgesehen von diesem kleinen Unfall letzten Monat und meinen Hormonschwankungen aufgrund der Pille danach. Doof doof doof!)

Gestern mit E. auf dem Weihnachtsmarkt und dann noch kurz in einem Buchladen. Dort fiel mir ein Buch über den Rhein in die Hände und ließ mich nostalgisch an meine frühere Beziehung zurück denken. So was Albernes! Wegen einem dummen Buch. Dabei versuche ich mir die meiste Zeit einzureden, dass diese Beziehung nicht gut für mich war. (Ok, ich brauche mir das nicht einreden. Es WAR so!)
Mister Unright hat einen Weg gefunden, mir das Gefühl zu geben, mich wirklich fallen lassen zu können. Und mir Liebe zu geben, wenn ich sie brauche.

Little Ann am 26.11.09 09:23


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Stephen King - Carrie

Ich hab es gestern gekauft, ein preisreduziertes Mängelexemplar, für 2,95. Ein kleines, unscheinbares Buch, mit rosafarbenem Hintergrund, dem Bild einer zerbrochenen Scheibe und der Aufschrift: "Carrie".

Doch wer hätte gedacht, welch erstaunliches, berührendes, herzumklammerndes Szenario zwischen den Buchseiten verborgen liegt?
Carrie, ein von allen geschlagenes Mädchen; Carrie, ein Monstrum?

Ich hab das Buch zu 3/4 gelesen und heute Abend werde ich es noch zu Ende lesen. Es fesselt mich.

Weiß jemand etwas über den Film zum Buch? Danke für jeden Kommentar diesbezüglich.

Anna am 18.6.08 22:48


Ludwig van Beethoven

Diesen Liebesbrief schrieb Ludwig van Beethoven an seine unbekannte Geliebte, es wird vermutet, dass die Empfängerin Antonie Brentano war.
Zitiert wurde der Brief unter anderem in dem Film "Sex & the City - The Movie".

7. Juli 1806

Guten Morgen am 7ten Juli -
schon im Bette drängen sich die Ideen zu mir dir meine
Unsterbliche Geliebte, hier und da freudig, dann wieder traurig,
vom Schicksaale abwartend, ob es unss erhört - leben kann ich
entweder ganz gar mit dir oder gar nicht, ja ich habe
beschlossen in der Ferne so lange herum zu irren, bis ich in
deine Arme fliegen kann, und mich ganz heymathlich bey dir nennen
kann, meine Seele von dir umgeben in's Reich der Geister
schicken kann - ja leider muss es seyn - du wirst dich fassen um
so mehr, da du meine Treue gegen dich kennst, nie eine andre
kann mein
Herz besizen, nie - nie - O Gott warum sich entfernen
müssen, was man so liebt, und doch ist
mein Leben in V. so wie
jezt ein kümmerliches Leben - Deine Liebe macht mich zum
glücklichsten und zum unglücklichsten zugleich - in meinen
Jahren jezt bedürfte ich einiger Einförmigkeit Gleichheit des
Lebens - kann diese bey unserm Verhältnisse bestehn? - Engel,
eben erfahre ich, dass die Post alle Tage abgeht - und ich muss
daher schliessen, damit du den B. gleich erhältst - sey ruhig,
nur durch Ruhiges beschauen unsres Daseins können wir unsern
Zweck zusammen zu leben erreichen - sey ruhig - liebe mich -
heute - gestern - Welche Sehnsucht mit Thränen nach dir - dir -
dir -
mein Leben - mein alles - leb wohl - o liebe mich fort -
verken nie das treuste
Herz deines Geliebten
L.

ewig dein
ewig mein
ewig unss

Anna am 15.6.08 10:49


Feuchtgebiete

von Charlotte Roche (ja, man kennt sie von VIVA)

 In dem Buch geht es um die 18-jährige Helen Memel, die sich bei einer Intimrasur eine Verletzung zufügt und infolgedessen operiert werden muss und einen Aufenthalt im Krankenhaus hat.
Helen nimmt es mir der weiblichen Hygiene nicht so genau und ist sehr zeigefreudig, was Sexualität angeht. Es wird also teilweise ziemlich eklig, also wer nichts von Selbstbefriedigung und Monatsblutungen lesen will, sollte die Finger von dem Buch lassen. Zum Ende hat die Geschichte aber auch einen ziemlich traurigen Tiefgang, in dem sich herausstellt, dass Helens Mutter versuchte, sich und Helens kleinen Bruder umzubringen.

Das Buch hat mich oftmals überrascht und zum Nachdenken gebracht. Zum einen über "uns Hygienefanatiker", zum anderen darüber, wie Helen so wurde, wie sie ist (bzw. dargestellt wird).

Dieses Buch überschreitet die letzten Grenzen unserer Gesellschaft. Es ist anstößig, aber vielleicht ist es genau das, was die Gesellschaft mal braucht. Eine zutiefst ehrliche Darstellung menschlicher Existenz und menschlichen Bewusstseins.

(In manchen Stellen fühlte ich mich Helen sogar ein bisschen nahe. Das nur am Rande.)

bella-angel am 19.3.08 13:51


Veronika beschließt zu sterben

Paulo Coelho

Eine junge Frau aus Slowenien beschließt, ihr Leben zu beenden und Selbstmord zu begehen. Doch der Versuch geht schief und sie kommt in die psychatrische Anstalt Vilette. Der leitende Arzt gibt ihr noch eine Woche zu leben, da die Tabletten ihr Herz geschädigt haben.
Und allmählich gewinnt Veronika die Freude am Leben zurück...

Das Buch ist teilweise ein wenig abschweifend, aber absolut empfehlenswert!

bella-angel am 13.2.08 10:31





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