-Sinnesrausch-

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-Mit rosaroter Brille und rabenschwarzem Humor durchs Leben-

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Gefühlt

Be. Nutzt fühle ich mich!

just like a slap in my face

ich weiß nicht, was ich sagen soll.

Edit: Ich hab gestern mit meinem Ex-Freund geschrieben und ihm gesagt, dass mich etwas Vergangenes aus unserer damaligen Beziehung sehr weh getan hat und ich auch heute noch darunter leide, was sich vor allem in meiner neuen Beziehung zeigt. Er hat nicht im mindesten so reagiert, wie ich es mir hätte vorstellen können - von erwarten kann nicht mal die Rede sein, denn mittlerweile erwarte ich nichts mehr von ihm!
Im Gegenteil, seine Reaktion hat mir gezeigt, dass er absolut nicht versteht, wie sehr mich das verletzt hat. Ich habe ihm gesagt, dass ich keinen Kontakt mehr zu ihm will. Und heute schreibt er dann wieder, ob wir nicht mal miteinander schreiben können.

Mich macht das total fertig. Jedesmal, wenn ich irgendwie Kontakt, zu ihm hab, geht es mir schlecht, weil ich einfach merke, wie wenig er mich und das, was damals passiert ist, versteht.
Mister Unright ist auch schon ein bisschen sauer, weil er sieht, wie schlecht es mir mit den ständigen Vorwürfen durch meinen Ex geht. Und als mein neuer Freund hat er auch schon einen gewissen Beschützerinstinkt entwickelt. Wollen wir also hoffen, dass die beiden sich niemals begegnen! 

Anna am 11.5.09 19:45


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Sollte ich nicht eigentlich total und vollkommen glücklich sein? Bin ich nicht. Schon komisch. Ich habe Angst vor dieser Nähe. Ich habe Angst, jemanden an mich ranzulassen. Ich habe Angst, jemandem zu vertrauen.
Anna am 3.5.09 19:14


Momentan ist alles irgendwie merkwürdig. Verwirrend. Nicht unbedingt schlecht, aber auf jeden Fall irritierend.

Es ist ein komisches Gefühl, nach zwei Jahren Beziehung mit dem selben Mann, plötzlich einen anderen "meinen Freund" zu nennen. Zumal ich, wenn ich Mister Unright etwas von meinem Ex-Freund erzählt habe, voll oft noch meinen Ex als meinen Freund bezeichnet hab. Und plötzlich ist Mister Unright mein Freund.
Es ist ein schönes Gefühl, mit ihm zusammen zu sein, aber es macht mir auch Angst. Er ist so ganz anders als mein Ex. Das absolute Gegenteil. Aber beziehungstechnisch gesehen ist das wahrscheinlich besser, sonst würde wahrscheinlich ganz schnell das Selbe passieren wie in meiner letzten Beziehung.

Mister Unright. Was kann man über ihn sagen? Fangen wir beim Aussehen an. Er ist einen Kopf größer als ich (endlich wieder hohe Schuhe tragen können!), schlank, hat blonde Haare und ein ganz reizendes schelmisches Grinsen.
Zum Charakter... (ja, das ist schon schwieriger)... er ist hilfsbereit, ein bisschen faul (kein negativer Kontext, nur so faul, wie jemand sein kann, der zur Berufsschule geht, seine Hausaufgaben auf den letzten Drücker schiebt und seine Klamotten im Alter von 25 Jahren noch von Mama bügeln lässt - wobei das ja nicht mein Problem ist).
Wie er mit meinen Problemen umgeht? Er versteht das alles nicht wirklich, ich glaube, er kann den Begriff SVV einfach nicht mit irgendetwas verbinden, weil er selbst keinen Bezug dazu hat. Er ordnet das alles unter "traurig sein" ein, was die Sache eigentlich nicht so trifft. Wenn ich weine, denkt er, es müsste einen genauen Grund haben, dass ich traurig bin. Das finde ich irgendwie süß, weil ich merke, dass es ihm nahe geht, obwohl er es von sich selbst nicht kennt.
Er versucht dann immer, mich abzulenken, damit es mir besser geht. Er hat gesagt, ich soll Tränen nicht wegen ihm zurück halten, und es solle mir nicht peinlich sein. Hm, das ist es aber irgendwie und ich hab Angst, dass ich ihm irgendwann auf die Nerven gehe, wenn es mir schlecht geht.

Dann kommt noch dazu, dass ich ja am Donnerstag zu ihm fahre. Ich hab schon mal bei ihm geschlafen, zweimal sogar, einmal an Karneval und dann letztens, als es mir total schlecht ging. Da hatte ich aber nicht viel mit seiner Familie zu tun. Nur kurz mit seinen Eltern geredet, aber nicht da gegessen oder so.
Am Donnerstagabend wird wahrscheinlich seine Schwester kochen (seine Eltern sind im Urlaub). Mir ist das ein bisschen unangenehm. In meiner letzten Beziehung musste ich die Eltern meines Ex nicht kennen lernen und ich hatte auch Angst davor. Das ist so... das riecht direkt nach richtig fester Beziehung... die Familie kennen lernen und so...

Naja, mal sehen, wie sich die Sache weiter entwickelt...

Anna am 27.4.09 16:04


Keine Ahnung, ob ich es schon mal erwähnt hab, aber seit meine Eltern sich getrennt haben, fällt mir mein Alltag viel schwerer. Wenn ich auch nur geringem psychischen oder körperlichem Stress ausgesetzt bin, haut mich das direkt richtig um.
Wenn ich meine Wohnung aufräume, muss ich zwischendurch total oft Pause machen, so wie jetzt, in denen ich mich einfach aufs Sofa setze, weil ich das sonst gar nicht schaffen würde. Mich nimmt alles viel schneller mit.

Muss heute noch meine Wohnung aufräumen und mich aufhübschen, weil ich heute Besuch von Mister Unright bekomme. Weiß momentan gar nicht so richtig, was ich über diese ganzen Sachen denken soll, über die wir gesprochen haben. Alle halten uns schon für ein Paar, nur wir selbst wissen nicht, was zwischen uns überhaupt ist. Wir sagen uns zwar immer wieder, dass wir es langsam und lässig angehen wollen, aber Gedanken macht man sich schon.
Mir fällt es unheimlich schwer, mich überhaupt auf etwas einzulassen. Aber ich hoffe, dass das mit der Zeit besser wird, und ich nicht, wie mein Ex-Freund sagte, beziehungsunfähig bin.

Anna am 25.4.09 12:50


Hmm. Mir ist gerade was in den Sinn gekommen.

Ein Mann, der mich hat, braucht keine andere Frau, denn ich habe genug Facetten.

Haha. Hoch lebe die Arroganz.

Anna am 31.3.09 14:55


Ach mann...
Anna am 28.3.09 17:23


Gedanken während der Zugfahrt

Hatte eben im Zug solche (oder ähnliche Gedanken):

Die Landschaft zieht vorbei. Da ist ein Wald, er erinnert mich an unseren Spaziergang, damals im Märchenwald. Warst du der böse Wolf und ich Rotkäppchen? Oder war vielmehr ich der böse Wolf? Wie immer in unserer Beziehung, nur damals im Märchenwald spielerisch.

Dann ist da ein Schrottplatz. Welche Ironie, wo ich gerade an unsere Beziehung denke. Habe ich sie nicht weggeschmissen? Ich frage mich selbst, ob ich es bereue. Ich glaube nicht. Glaube. Ich will, dass es nicht umsonst war, dass ich Schluss gemacht habe. Ich will glücklich sein ohne dich, denn mit dir war ich es nicht.
Aber ich bin nicht glücklich. Vielleicht kann ich nie glücklich sein.

Doch. Ich war glücklich. Ein Moment absoluten Glücks. Ich hatte ihn mit dir. Eine freie Fläche voller schwarzer Steine zieht vorbei. Steine, wie in meinem Magen. Steine, wie damals am Rheinufer. Ich stand im Wasser, die Füße kühl umspült, harte Steine unter meinen Zehen. Du standst am Ufer und schautest mich an und ich konnte sehen, wie glücklich du warst, mich zu haben.

Die Liebe ist weg, abgefahren wie ein Zug aus dem Bahnhof. Aber die Gefühle sind noch da, zurück geblieben am Gleis.

Anna am 27.3.09 18:24


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