-Sinnesrausch-

  Startseite
    Menschen
    Gelebt
    Phantasiert
    Gelesen
    Gefühlt
  Über...
  Archiv
  Links
  Gästebuch
  Kontakt
 


-Mit rosaroter Brille und rabenschwarzem Humor durchs Leben-

http://myblog.de/bella-angel

Gratis bloggen bei
myblog.de





Ludwig van Beethoven

Diesen Liebesbrief schrieb Ludwig van Beethoven an seine unbekannte Geliebte, es wird vermutet, dass die Empfängerin Antonie Brentano war.
Zitiert wurde der Brief unter anderem in dem Film "Sex & the City - The Movie".

7. Juli 1806

Guten Morgen am 7ten Juli -
schon im Bette drängen sich die Ideen zu mir dir meine
Unsterbliche Geliebte, hier und da freudig, dann wieder traurig,
vom Schicksaale abwartend, ob es unss erhört - leben kann ich
entweder ganz gar mit dir oder gar nicht, ja ich habe
beschlossen in der Ferne so lange herum zu irren, bis ich in
deine Arme fliegen kann, und mich ganz heymathlich bey dir nennen
kann, meine Seele von dir umgeben in's Reich der Geister
schicken kann - ja leider muss es seyn - du wirst dich fassen um
so mehr, da du meine Treue gegen dich kennst, nie eine andre
kann mein
Herz besizen, nie - nie - O Gott warum sich entfernen
müssen, was man so liebt, und doch ist
mein Leben in V. so wie
jezt ein kümmerliches Leben - Deine Liebe macht mich zum
glücklichsten und zum unglücklichsten zugleich - in meinen
Jahren jezt bedürfte ich einiger Einförmigkeit Gleichheit des
Lebens - kann diese bey unserm Verhältnisse bestehn? - Engel,
eben erfahre ich, dass die Post alle Tage abgeht - und ich muss
daher schliessen, damit du den B. gleich erhältst - sey ruhig,
nur durch Ruhiges beschauen unsres Daseins können wir unsern
Zweck zusammen zu leben erreichen - sey ruhig - liebe mich -
heute - gestern - Welche Sehnsucht mit Thränen nach dir - dir -
dir -
mein Leben - mein alles - leb wohl - o liebe mich fort -
verken nie das treuste
Herz deines Geliebten
L.

ewig dein
ewig mein
ewig unss

15.6.08 10:49
 


Werbung


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


elementargeist / Website (15.6.08 18:08)
Hübsch. Aber Ludwig van soll sonst eher nicht sehr umgänglich gewesen sein. Er wird als absolut beziehungsuntauglich beschrieben. Und sehr wankelmütig. Es existiert ein Brief von ihm an einen Freund, in welchem er sich anfangs tierisch über seinen Neffen (?) aufregt, in der Mitte, beruhigt er sich und nimmt ihn in Schutz und am Ende des Briefes regt er sich wieder auf.

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung