-Sinnesrausch-

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-Mit rosaroter Brille und rabenschwarzem Humor durchs Leben-

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Regen

es regnet und regnet und regnet immer weiter. die welt ist grau. wolken am himmel, ein einziger schleier, der den horizont verhüllt. es ist nicht dieser regen, durch den man gerne laufen möchte. es ist ein kalter, unangenehmer regen, gegen den kein schirm hilft. alles ist grau, dunkel.

ich habe angst. morgen ist der letzte schultag und ich habe das gefühl, dass ein lebensabschnitt zu ende geht und ich den dahinter liegenden noch nicht sehen, noch nicht erahnen kann. es ist die angst vor der zukunft.

ich habe das gefühl, dass in meiner seele abgründe lauern, abgründe, die ich nicht aufhalten kann. was, wenn alles heraus bricht wie ein feuer, das sich durch meine adern brennt? es ist da, es lodert in mir. selbstbeherrschung. triebunterdrückung (laut sigmund freud). ich unterdrücke es, denn es ist falsch. es ist nicht normal. doch was, wenn es sich, egal ob normal oder nicht, den weg nach draußen bahnt? dieses monster, das in meiner seele lauert. oder ist es nicht etwas, was IN meiner seele LAUERT, sondern ein TEIL meiner seele IST?? oder wenn es meine seele SELBST IST???

verzweiflung. alles wird gut. wenn eine welt zusammen bricht, baut sich dahinter eine neue auf. meistens. auch wenn man sie noch nicht sehen kann.

"sometimes i hate the line i walk" (The Killers)

ich laufe wirklich auf einer linie, zumindest fühle ich mich so. es ist eine gerade linie und wenn ich eines tages daneben trete, strauchel ich und könnte fallen. doch gehört fallen nicht dazu?--------------

28.2.05 17:13


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